Informationen des Bayerischen Landkreistages (BayLKT)
Auf Grund der in der Innenministerkonferenz (IMK) am 21. November 2003 – mit Zustimmung des Freistaats Bayern - gefassten Beschlüsse zum zukünftigen Rechnungswesen beschäftigte sich innerhalb des Bayerischen Landkreistags der Bayerische Innovationsring ab dem Jahr 2004 mit dem Thema. Im Ergebnis sahen die Landkreise des Bayer. Innovationsrings einen doppischen Buchführungsstil als die zukunftsträchtigere Lösung zur Abbildung des Ressourcenverbrauchs im Haushalt an. In den Gremien des Bayerischen Landkreistags wurde diese Einschätzung diskutiert und dem Innovationsring ein Freiraum zur Erarbeitung einer praxisorientierten Umsetzungslösung gegeben.
Daher arbeiten aktuell 13 Landkreise des Bayerischen Innovationsrings in der Projektgruppe zur Modernisierung des Rechnungswesens („Doppik“) mit. Wesentlicher Erfahrungsgeber sind die Landratsämter Ebersberg (das zum 1.Januar 2005 als erster Landkreis in Bayern den doppischen Echtbetrieb aufnahm) und Mühldorf a. Inn (Umstellung zum Jahresbeginn 2006). In der im Sommer 2005 eingerichteten Arbeitsgruppe „Doppik“ beim Innenministerium wirkte der Bayerische Landkreistag u.a. mit den beiden Pilotlandkreisen aktiv mit.
Im Zuge der Projektarbeit kristallisierte sich der Bedarf nach abgestimmten Rahmenbedingungen für die doppelte kommunale Buchführung heraus. In der Erarbeitung gemeinsamer Vorgaben zur Vermögensbuchführung, zur Konten- und Produktgliederung sowie in der Haushaltsgestaltung liegt ein aktueller Arbeitsschwerpunkt des Innovationsrings.
Inzwischen haben zum Jahreswechsel 2006/2007 weitere fünf Landkreise die Doppik-Umstellung realisiert (Passau, Bamberg, Schweinfurt, Neu-Ulm und Günzburg).
Ab 2008 folgten die Landkreise Ostallgäu und Miltenberg, ab 2009 Bayreuth, Forchheim und Miesbach und ab 2010 Fürth, Rhön-Grabfeld und Landsberg.
Mit einer Fortsetzung der Umstellungen in den Landkreisen ist in den folgenden Jahren zu rechnen.
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